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Heute · Astronomisch berechnet

Was sieht man heute am Sternenhimmel in Österreich?

Für die Nacht ab 24. Oktober 2026 am Referenzort Innsbruck erreichen Mars, Jupiter, Saturn unser theoretisch geeignetes Beobachtungsfenster. Der Mond ist zur angegebenen Referenzzeit zu 98 Prozent beleuchtet und zunehmend. Zeiten gelten bei freiem Horizont; Wolken, Stadtlicht und tatsächliche Sichtbarkeit sind nicht Teil der Berechnung.

Berechnet am · alle Zeiten Europe/Vienna (MEZ/MESZ)

Referenz: Innsbruck, 47.2692° N, 11.4041° E, 574 m. Österreich hat keine einzige landesweit identische Aufgangszeit. Wählen Sie eine Referenzstadt; die Tabelle gilt nicht punktgenau für jeden Ort.

Nacht
2026-10-24 auf 2026-10-25
Sonnenuntergang
24.10., 18:10 Uhr
Astronomisch dunkel
24.10., 19:53 bis 25.10., 05:04 Uhr
Sonnenaufgang
25.10., 06:47 Uhr
Mondlicht
98 % beleuchtet, zunehmend; Referenz 24.10., 22:00 Uhr
Wetter
Nicht enthalten; Bewölkung separat prüfen

Mond und Planeten in dieser Nacht

Ein berechnetes Fenster bedeutet: Ziel mindestens 10° über einem idealen Horizont, Sonne mindestens 6° darunter. Die höchste Stellung ist nur innerhalb dieses Fensters gemeint. Die Zeiten sind in 10-Minuten-Schritten angenähert; keine Zusage einer Beobachtung.

Theoretische Beobachtungsfenster für Innsbruck
ObjektFenster (lokal)Höchste Stellung im FensterAusrüstung / Detail
MondFenster (lokal)
24.10., 18:50 bis
25.10., 04:40 Uhr
Höchste Stellung im Fenster24.10., 23:50 Uhr
Süd, 51° hoch
Auge: Phase; Fernglas/Teleskop: Krater und Mondmeere
MerkurFenster (lokal)Kein geeignetes FensterHöchste Stellung im FensterUnter unseren GrenzenHeller Punkt; horizontnah schwierig. Nie nahe der Sonne suchen.
VenusFenster (lokal)Kein geeignetes FensterHöchste Stellung im FensterUnter unseren GrenzenAuge: heller Punkt; Teleskop: Phase. Nicht bei Tageslicht suchen.
MarsFenster (lokal)
25.10., 02:00 bis
25.10., 06:10 Uhr
Höchste Stellung im Fenster25.10., 06:10 Uhr
Südost, 58° hoch
Auge: rötlicher Punkt; Teleskopdetails hängen von Entfernung und Luft ab
JupiterFenster (lokal)
25.10., 02:50 bis
25.10., 06:10 Uhr
Höchste Stellung im Fenster25.10., 06:10 Uhr
Südost, 52° hoch
Auge: heller Punkt; Fernglas: helle Monde; Teleskop: Wolkenbänder
SaturnFenster (lokal)
24.10., 18:50 bis
25.10., 03:40 Uhr
Höchste Stellung im Fenster24.10., 23:40 Uhr
Süd, 44° hoch
Auge: Lichtpunkt; Teleskop: Ringe, je nach Ringneigung und Bedingungen

Wann ist die beste Beobachtungszeit?

Es gibt keine einzige beste Stunde für alle Ziele. Für Planeten ist eine hohe Stellung meist günstiger als Horizontnähe. Für schwache Sterne und Meteore helfen die Stunden zwischen Ende und Beginn der astronomischen Dämmerung, wenn die Sonne mindestens 18° unter dem Horizont steht. Mondlicht kann auch während dieser astronomischen Nacht den Himmel aufhellen.

„Heute“ meint hier den heutigen Abend bis zum nächsten Morgen, nicht die aktuelle Minute. Ein Fenster nach Mitternacht trägt deshalb das Datum des Folgetags. Auch wenn Sie morgens lesen, sehen Sie den Plan für den bevorstehenden Abend. Beobachten Sie nie mit Fernglas oder Teleskop in Richtung Sonne.

Wien, Salzburg und Innsbruck: was unterscheidet sich?

Längengrad und Breitengrad verändern lokale Zeiten, Richtung und Höhe. In alpinen Lagen kann ein Bergkamm ein berechnetes Fenster erheblich verkürzen. Ein Standort am Stadtrand ist nicht automatisch dunkel; Lampen, Luftunruhe und tatsächlicher Horizont müssen vor Ort geprüft werden.

Die Rechnung nutzt einen idealen Horizont und Standard-Lichtbrechung. Sie kennt keine Häuser, Bäume, Wolken, lokalen Sperren oder Gerätequalität. Unsere Wiener Beobachtungsorte trennen organisierte Sternwartenbesuche von eigener Beobachtung im Freien.

Besondere Ereignisse ohne falsche Tagesbehauptung

Diese Berechnung liefert Positionen und Dunkelheit, keinen vollständigen Echtzeitkalender für Finsternisse, Jupiter-Mondschatten oder Meteor-Ausbrüche. „Kein besonderes Ereignis“ wäre daher eine unbelegte Aussage. Datierte Ereignisse behandeln wir separat mit ihren Quellen, etwa im November-Guide 2026 und beim Geminidenmaximum 2026.

Auge, Fernglas oder Teleskop?

Sternbilder und Meteore brauchen ein großes Blickfeld und werden mit bloßem Auge beobachtet. Ein Fernglas hilft bei Mondmeeren und einigen Jupitermonden. Für Saturnringe oder Jupiters Wolkenbänder ist ein Teleskop sinnvoll. Die Tabelle beschreibt mögliche Detailarten, keine garantierte Ansicht; auch Planeten müssen erst tatsächlich über Ihrem lokalen Horizont stehen.

Woher stammen die heutigen Daten?

Die Seite wird mit serverseitig berechneten Daten ausgeliefert. Grundlage ist Astronomy Engine 2.1.19, eine offen dokumentierte, getestete Ephemeridenbibliothek; die Angaben werden nicht von einem Sprachmodell erfunden. Ein unabhängiger Test gleicht Saturn am 15. November 2026 um 20 Uhr UTC in Wien mit NASA JPL Horizons ab. Positionszeiten werden innerhalb der Nacht im Abstand von zehn Minuten geprüft.

Der Zeitstempel zeigt den tatsächlichen Berechnungszeitpunkt, nicht eine angebliche redaktionelle Neubearbeitung. Datum und Zeitzone werden auf dem Server bestimmt; nach Mitternacht und beim Wechsel der Referenzstadt werden neue Daten geladen. Bei einem Fehler kennzeichnen wir fehlende Aktualisierung statt alte Werte als neue Fakten auszugeben.

Quellen und Einordnung

Astronomische Berechnung und Kalenderprognose sind keine Wettervorhersage. Lokale Beleuchtung, Horizont und Bewölkung müssen Sie zusätzlich prüfen.

Den Sternenhimmel nicht nur lesen, sondern live erleben?

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